Individuelles Fordern
und Fördern

Es ist eine Herausforderung, jedes Kind, bezogen auf seine individuellen Stärken und Schwächen, durch differenzierenden Unterricht und ein anregungsreiches Schulleben nachhaltig zu fordern und zu fördern. Dies schließt individuelle Hilfen für Kinder mit Lernrückständen oder besonderen Problemen beim Lernen ebenso ein wie die Förderung von besonderen Begabungen und Neigungen. Grundlegend hierfür ist die Kenntnis der individuellen Lernausgangslage.

Fortlaufende Beobachtungen und Diagnostik der Lernentwicklung als Grundlage der individuellen Förderung, z. B. im Förderband, sind unumgänglich.

Jedem Kind Instrument,
Tanzen oder Singen – JeKits

JEKITS ist ein musik- und kulturpädagogisches Programm für Schulen in NRW. Das Programm wurde entwickelt, um Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Musik, Tanz und Gesang zu erleichtern. In Zusammenarbeit mit der Musikschule Olpe haben unsere Kinder die Möglichkeit, im Sinne der Chancengleichheit, unabhängig von der Herkunft sich im Instrumentalunterricht zu versuchen.

LEGO education
WeDo 2.0

Bereits in der Grundschule soll auf Initiative des Schulministeriums NRW damit begonnen werden, bei Schülerinnen und Schülern technische Fähigkeiten aufzubauen. Diese sollen es ihnen später ermöglichen, leichter und erfolgreich am sozialen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu benötigen sie verstärkt umfangreiches Wissen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sowie die Fähigkeit, Probleme selbstständig zu erkennen, zu lösen und vermeintlich sichere Erkenntnisse immer wieder kritisch zu hinterfragen. Praxisnahes Lernen durch Programmieren: Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit selbstständig Themen aus ihrer realen Umwelt zu erarbeiten. Durch das Bauen von Modellen (Fahrzeugen und Maschinen: LEGO) wird die Kreativität und die Motivation der Kinder für problemlösendes Arbeiten mit ansprechenden Materialien und übersichtlich gestalteten Bauplänen angeregt.

 

Im Anschluss wird das Fahrzeug mithilfe des Programms WeDo 2.0 programmiert. Dabei erlernen die Kinder die elementare Logik des Programmierens und werden animiert Probleme zu erkennen und kreative Lösungen zu entwickeln. Über die Maßnahme hinaus, erweitern die Schülerinnen und Schüler mit den angeschafften I-Pads ihre medialen Kompetenzen, indem die I-Pads auch in anderen Fächern eingesetzt und die Kinder im Umgang damit angeleitet werden (siehe Medienkonzept: Pilotierungsphase Grundschulen Gallenberg und Düringerschule). In der Praxis wird der Einsatz der I-Pads auf andere Fächer übertragen, indem z.B. gezielt Apps eingesetzt werden können und die Kinder somit ihr Handlungsspektrum erweitern.

Zu einem Beispiel
(öffnet mp4 – Lego Education) >

„Die Schülerinnen und Schüler erwerben Kenntnisse und Fähigkeiten in der Nutzung der I-Pads, indem sie z.B. einen Tabletführerschein erwerben. Sie üben Rituale der Nutzung von I-Pads im Unterricht ein und erarbeiten Regeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit I-Pads.“ (Zitat: Medienkonzept der Gallenberg und Düringerschule). Während der Pilotphase bilden sich interessierte Kolleginnen und Kollegen der Schulen durchgängig fort, um den Kindern als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Klasse2000
Gesundheitsförderung

Im Verlauf des Projektes werden die Kinder mit Funktionen des Körpers, insbesondere der Atmung und des Herz-Kreislauf-Systems, vertraut gemacht. Weitere Bestandteile sind u.a. Bewegung und Entspannung z. B. durch das Förderprogramm „Bildung kommt ins Gleichgewicht“. Auch die Erfahrung der Sinne, soziales Lernen und Ernährung wird unterstützt. Lehrkräfte und externe Gesundheitsförderer führen im Rahmen von Klasse2000 jährlich bis zu 12 Unterrichtseinheiten durch.

 

Sie erhalten dafür gut ausgearbeitete Unterrichtsvorschläge, die sie entsprechend der Lehrpläne ihres Bundeslandes einsetzen können. Jedes Kind bekommt pro Schuljahr eine eigene Arbeitsmappe, die zusammen mit weiteren Unterrichtsmaterialien von Klasse2000 in den Schulen verteilt wird. Der Klasse2000-Unterrichtsplan weist bereits Bezüge zu den Lehrplänen auf. Die Methodik setzt auf spielerisches und handlungsorientiertes Lernen.

Haus der kleinen Forscher
(NANO-Forscher)

In unserer technologieorientierten Gesellschaft wächst die Bedeutung der naturwissenschaftlichen und technischen (Früh-)Bildung. Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt daher mit Fortbildungsangeboten und Materialien pädagogische Fachkräfte dabei, den großen Forschergeist von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ ist mittlerweile die größte Frühbildungsinitiative Deutschlands.
Die meisten Kinder sind von sich aus neugierig und interessiert an Naturphänomenen. Mit dem „Haus der kleinen Forscher“ können sich pädagogische Fachkräfte kontinuierlich fortbilden, um dieses natürliche Interesse der Kinder entwicklungsangemessen zu begleiten. Die pädagogisch-didaktische Grundlage basiert dabei auf den Erkenntnissen des Projekts „Natur-Wissen schaffen“ der Deutsche Telekom Stiftung, welches von Wassilios E. Fthenakis, Professor für Entwicklungspsychologie und Anthropologie, geleitet wird.